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Zombie Kidz Evolution – Legacy für die ganze Familie
In Sekunden erklärt, kooperativ und mit jeder Partie ein Stück anspruchsvoller: Seit einem halben Jahr kommt dieses Legacy-Spiel bei uns immer wieder auf den Tisch. Zehn Minuten pro Runde – und stellenweise richtig knackig.
Worum geht’s?
In „Zombie Kidz Evolution“ verteidigt ihr gemeinsam eure Schule gegen anrückende Zombies: Ihr bewegt eure Figuren durch die Räume, verriegelt Eingänge und werft die Untoten hinaus. Das Spiel ist kooperativ – ihr gewinnt oder verliert zusammen. Nach jeder Partie öffnet ihr Umschläge mit neuen Missionen und Regeln, wodurch das Spiel Stück für Stück wächst und fordernder wird.
Manche Spiele bleiben nach ein paar Runden im Regal stehen. Zombie Kidz Evolution gehört nicht dazu: Seit einem halben Jahr landet es bei uns immer wieder auf dem Tisch – und macht dabei jedes Mal aufs Neue Spaß.
Erster Eindruck
Die Regeln sind in wenigen Sekunden erklärt. Figuren bewegen, Zombies rauswerfen, Eingänge verriegeln – fertig. Genau dieser niedrige Einstieg macht es so leicht, spontan „nur schnell eine Runde“ zu spielen. Und weil eine Partie nur rund zehn Minuten dauert, bleibt es selten bei einer.
Ein Spiel, das mitwächst
Der eigentliche Clou ist das Legacy-System. Nach den ersten Partien öffnet ihr nach und nach Umschläge, die neue Regeln, Möglichkeiten und Missionen ins Spiel bringen. Was als simples Rauswerfen von Zombies beginnt, wird Schritt für Schritt vielschichtiger.
Die Missionen sorgen dabei für angenehme Abwechslung: Mal lohnt es sich, offensiv zu spielen, mal die Ausgänge konsequent dichtzumachen. Man probiert unterschiedliche Taktiken aus, statt immer dasselbe Muster abzuspulen.
Knackig, aber fair
Anspruchsvoll wird es durchaus – stellenweise richtig knackig. Das Entscheidende dabei: Es fühlt sich nie unfair an. Wenn eine Partie schiefgeht, liegt es an den eigenen Entscheidungen und nicht an einem gemeinen Zufall. Und weil alles kooperativ läuft, wird aus jeder Niederlage eher ein „Nochmal!“ als Frust am Tisch.
Der Preis des Legacy-Konzepts
Ehrlich bleiben muss man beim Material: Das Legacy-System verändert das Spiel dauerhaft. Es werden Aufkleber angebracht – auf Karten, in der Anleitung und auf dem Zombiejäger-Ausweis. Das Spielgeschehen selbst lässt sich zwar jederzeit durch Umdrehen wieder auf den Ursprungszustand bringen, die Aufkleber bleiben aber. Wer sein Material unangetastet lassen möchte oder das Spiel später weitergeben will, sollte das vorher wissen. (Wie es auch anders geht, zeigt Take Time – dort bleibt trotz Kampagne alles erhalten.)
Fazit
Ein kooperatives Familienspiel, das mit einer Minute Erklärung startet und über Monate hinweg interessant bleibt: kurze Partien, wachsender Anspruch, faire Herausforderungen und immer wieder neue Missionen. Bei uns hat es sich seinen festen Platz verdient. Wer mit den bleibenden Aufklebern leben kann, bekommt hier ein rundum empfehlenswertes Spiel für die ganze Familie.
Das gefällt uns
- In wenigen Sekunden erklärt – die erste Runde läuft sofort
- Wächst mit: Legacy-System macht jede Partie ein Stück anspruchsvoller und vielfältiger
- Missionen laden dazu ein, unterschiedliche Taktiken auszuprobieren
- Kooperativ – ihr gewinnt und verliert gemeinsam
- Stellenweise richtig knackig, aber nie unfair
- Kurze Partien von rund zehn Minuten
Das weniger
- Das Legacy-System verändert Material dauerhaft: Aufkleber landen auf Karten, Anleitung und Zombiejäger-Ausweis und gehen nicht mehr ab

